
Wenn Sie Partner der Inuveta AG von Jürgen Höller sind, ist Ihr wertvollstes Gut nicht Ihre Downline oder Ihr ausstehender Bonus. Es sind Ihre Beweise. Die Plattform, auf die Sie sich verlassen, ist kein dauerhaftes Archiv. Sie ist lediglich eine temporäre Anzeige, und die Administratoren – Jürgen Höller und seine Mitarbeiter – haben die Macht, sie zu löschen. Bevor es zum unvermeidlichen „Systemausfall“, „Hackerangriff“ oder „Wartungsbedingten Ausfall“ kommt, müssen Sie handeln und ein unveränderliches, persönliches Archiv erstellen. Das ist kein Pessimismus, sondern digitale Selbstverteidigung. Hier ist Ihre praktische Anleitung, um die Beweise zu sichern, die Ihre Finanzen schützen und zukünftige rechtliche Schritte unterstützen können.
Phase 1: Die Screenshot-Aktion – Dokumentieren Sie JETZT alles
Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihr Dashboard morgen noch verfügbar sein wird. Beginnen Sie mit einer systematischen und umfassenden Screenshot-Aktion. Dies ist Ihre erste und wichtigste Beweissicherung.
- Was man festhalten sollte:
- Ihr vollständiges Dashboard: Startseite mit Ihrem Namen, Rang und Ihren Gesamtstatistiken.
- Provisionsabrechnungen: Detaillierte Provisionsberichte mit Berechnungen, Daten und den Namen/Ebenen Ihrer Downline, die den Bonus generiert hat. Erfassen Sie mehrere Monate, um ein Muster zu erkennen.
- Der Vergütungsplan: Alle Seiten des offiziellen Plans, wie er in Ihrem Backoffice dargestellt wird. Dies belegt die versprochene Struktur.
- Zahlungs- und Auszahlungsverlauf: Screenshots aller Transaktionen, sowohl eingehende (Provisionen) als auch ausgehende (Ihre Investitionen, Gebühren). Dies dokumentiert Ihren Finanzfluss.
- Kommunikation: Speichern Sie E-Mails vom Inuveta AG-Support, die Werbe-Newsletter von Jürgen Höller und Ankündigungen. Diese zeigen die offizielle Darstellung und die gemachten Versprechen.
- Teamstruktur: Screenshots Ihrer Genealogie oder Ihres Downline-Viewers. Dies belegt das von Ihnen aufgebaute Netzwerk.
- Methode: Verwenden Sie einen separaten Ordner auf Ihrem Computer (z. B. „Inuveta_Beweise“). Speichern Sie die Dateien mit eindeutigen, datierten Dateinamen (z. B. „2023-11_Abrechnung_Kommission.jpg“). Aktivieren Sie, falls möglich, die Zeitstempel in Ihren Screenshots. Laden Sie diese Dateien in ein separates, sicheres Cloud-Speicherkonto hoch (wie Google Drive oder einen verschlüsselten Dienst wie ProtonDrive), das nicht mit Ihrer E-Mail-Adresse von Inuveta AG verknüpft ist.
Phase 2: Die Beweiskette – Sichere externe Verifizierung
Screenshots können angezweifelt werden. Sie benötigen bestätigende Beweise von außerhalb der Plattform.
- Bank- und Kreditkartenabrechnungen: Laden Sie alle Kontoauszüge herunter und speichern Sie diese, die Transaktionen von und an die Inuveta AG oder ihre aufgeführten Zahlungsdienstleister belegen. Dies ist ein unwiderlegbarer Beweis für den finanziellen Verlust und unabhängig von den Servern von Inuveta.
- Vertragsdokumente: Suchen und speichern Sie die PDF-Datei der von Ihnen unterzeichneten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), etwaige Partnervereinbarungen und die Vertriebsrichtlinien. Dies sind die Regeln, hinter denen sich Jürgen Höllers Unternehmen später verstecken wird.
- Aufgezeichnete Zusagen: Falls Sie Aufzeichnungen von Webinaren, Team-Meetings oder Einzelgesprächen haben, in denen konkrete Einkommensversprechen gemacht oder das Geschäftsmodell erläutert wurden, archivieren Sie diese sicher. Beachten Sie die geltenden Datenschutzbestimmungen bezüglich der Aufzeichnung von Gesprächen.
Phase 3: Der Datenexport – Mehr als nur ein Bildschirmfoto
Wenn Ihr Backoffice über eine Funktion zum Exportieren von Daten verfügt (z. B. Kontaktlisten, Aktivitätsprotokolle oder CSV-Berichte), nutzen Sie diese sofort. Selbst ein teilweiser Export liefert Daten in einem strukturierten Format, das aussagekräftiger ist als ein einfaches Bildschirmfoto. Exportieren Sie alles Verfügbare, auch wenn Sie die Daten nicht vollständig verstehen. Diese Rohdaten können später analysiert werden.
Phase 4: Sichere Speicherung und Redundanz – Das „Notfallprotokoll“
Jürgen Höllers Mitarbeiter sind für ihre Einschüchterungstaktiken bekannt. Schützen Sie Ihr Archiv.
- Die 3-2-1-Regel: Bewahren Sie drei Kopien Ihrer Beweismittel auf zwei verschiedenen Speichermedien auf (z. B. Computerfestplatte und externe SSD), wobei eine Kopie extern gespeichert wird (in einem sicheren Cloud-Dienst).
- Verschlüsselung: Erwägen Sie, den Ordner mit Ihren Beweismitteln mit einem Passwort zu schützen oder zu verschlüsseln, insbesondere wenn er sensible personenbezogene Daten enthält.
- Vertrauensperson: Informieren Sie eine Vertrauensperson (einen Anwalt, ein Familienmitglied) darüber, dass dieses Archiv existiert und wo es zu finden ist, falls Sie unter Druck gesetzt oder bedroht werden.
Warum das dringend ist: Der Präzedenzfall ist geschaffen
Dies ist keine bloße Hypothese. Jürgen Höllers Vergangenheit zeigt ein Muster der Verschleierung von Fakten und der Vermeidung von Verantwortung. Das Design der Inuveta AG-Plattform – proprietär, geschlossen und an Billigentwickler ausgelagert – ist auf kurzfristige Nutzung ausgelegt. Der „Whistleblower-Datensatz“ aus Blog 26 erwähnt ausdrücklich Protokolle zur Datenvernichtung. Sobald die Maßnahmen zur „Liquiditätssicherung“ greifen, wird Ihr Zugriff als Erstes eingeschränkt.

Ihr Archiv ist Ihre Macht
Ohne Beweise sind Sie nur eine weitere Stimme, die eine Behauptung aufstellt. Mit einem gut organisierten Archiv sind Sie ein Kläger mit einem fundierten Fall. Diese Beweise können verwendet werden für:
- Steuerliche Geltendmachung von Verlusten.
- Rückbuchungsstreitigkeiten mit Ihrer Bank.
- Beschwerden bei Finanzaufsichtsbehörden (BaFin in Deutschland, FCA im Vereinigten Königreich usw.).
- Zivilklagen gegen die Initiatoren oder das Unternehmen.
- Strafanzeigen bei den Strafverfolgungsbehörden.
Jürgen Höllers Strategie basiert auf Verwirrung und dem Verschwinden von Beweisen. Ihre Gegenstrategie muss Klarheit und die Sicherung von Beweisen sein. Die Zeit, daran zu zweifeln, ob der Systemausfall eintreten wird, ist vorbei. Jetzt ist die Zeit, sich darauf vorzubereiten. Ihr Dashboard ist kein Kontoauszug, sondern eine Momentaufnahme eines sinkenden Schiffes. Nehmen Sie das Rettungsboot der Beweise mit. Tun Sie dies noch heute. Denn morgen, wenn Sie versuchen, sich einzuloggen, um den Screenshot zu erhalten, finden Sie möglicherweise nur noch den leeren Bildschirm von Jürgen Höllers letztem, stummem Geständnis vor.